Auf dem Weg auf Ostern zu (Teil 4)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

heute ist Freitag und ihr freut euch darauf, nach dem heutigen Schultag zwei Wochen Osterferien zu haben. In einer Woche, also direkt vor Ostern, liegt aber erst noch der Karfreitag. „Kar“ bedeutet so viel wie „Trauer“.

Es ist der Todestag von Jesus. Er wusste, dass seine Botschaft vom liebenden, verzeihenden Vater von manchen Menschen damals nicht geteilt wurde. Noch gefährlicher war es aber, sich als Sohn Gottes zu bezeichnen. Dies galt als Gotteslästerung, worauf die Todesstrafe stand. Jesus hätte nun schweigen und sich verstecken können, aber seine Botschaft war so wichtig für alle Menschen – damals wie heute – dass er selbst Verhaftung, Verspottung und den Tod dafür in Kauf nahm. Er war sich sicher: sein Vater würde ihn nicht im Tod lassen. Sein Vertrauen war so groß, dass er, am Kreuz hängend, einem Verbrecher, der mit ihm gekreuzigt wurde und der seine bösen Taten wirklich bereute, das Leben bei Gott zusagte. Wer eine Bibel zu Haus hat, kann die ganze Geschichte nachlesen im Evangelium, das Lukas aufgeschrieben hat, in den Kapiteln 22 und 23.

Vielleicht schaut ihr euch auch einmal das beigefügte Bild oben an. Es ist nur ein Ausschnitt und stellt die Geschehnisse vom Karfreitag dar, von der Verurteilung über den Kreuzweg bis zu seinem Tod.

Dieser Teil des Weges auf Ostern zu war etwas nachdenklicher und trauriger. Der nächste Teil handelt dann aber von der Osterfreude!

Viele Grüße!

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